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Welche Nährstoffe stecken in Nudeln und Spätzle?

Nudeln sind Energielieferanten. Auf Grund ihres hohen Kohlenhydrat- und Ballaststoffanteils sind sie wahre Sattmacher und auch aus ernährungsphysiologischer Sicht müssen sie sich keineswegs verstecken.

Nudeln machen satt und enthalten nur wenig Fett

100 Gramm ungekochte Nudeln enthalten rund 350 Kalorien. Dabei bestehen Nudeln zu 70 Prozent aus Kohlenhydraten in Form von Stärke. Wegen ihres Ballaststoffanteils werden Nudeln auch von Sportlern sehr geschätzt. Vollkornnudeln punkten mit einem doppelt so hohen Ballaststoffanteil wie herkömmliche Hartweizennudeln. Ballaststoffe sättigen und regen die Verdauung an. Beim Kochen vervielfachen Nudeln aus Hartweizengrieß ihr Volumen um mehr als das Doppelte. 100 Gramm rohe Hartweizennudeln verwandeln sich gekocht in rund 230 Gramm. Durch das aufgenommene Wasser verringert sich der Kohlenhydratanteil bei gekochten Nudeln auf rund 30 Prozent.

Reich an Kohlenhydraten enthalten Nudeln hingegen nur wenig Fett. So besitzen Spätzle einen Fettanteil von weniger als drei Prozent. Nudeln ohne Ei enthalten rund 15 Prozent pflanzliches Eiweiß. Eiernudeln punkten mit der Kombination aus wertvollen Getreide- und Eiproteinen. Auch in Sachen Mikronährstoffe haben Nudeln einiges zu bieten. Neben Mineralstoffen wie Magnesium, Eisen, Kalium und Phosphor enthalten sie auch B- und E-Vitamine. Auch hier haben Vollkornteigwaren klar die Nase gegenüber Nudeln aus Weißmehl vorn.

Nudeln machen glücklich

Nudeln kochenHartweizen, Dinkel, Einkorn oder Emmer, gegebenenfalls kombiniert mit Ei und gepaart mit unzähligen Ausformungsmöglichkeiten, sorgen für Vielfalt und Abwechslung in der Welt der Teigwaren. In Kombination mit der richtigen Soße werden Nudeln dann zu einem kulinarischen Leckerbissen für Jedermann. Leckere Rezepte mit Nudeln finden Sie in unserem großen Rezepte-Pool.
 

 

 

Glutenfreie Ernährung: Was ist Gluten und wer sollte darauf verzichten?

Gluten ist ein Klebereiweiß. Es kommt beispielsweise in Getreideprodukten mit Weizen, Dinkel, Roggen oder Gerste vor. Wer Gluten verträgt, für den ist das Klebereiweiß völlig ungefährlich. Bei Menschen mit einer Zöliakie liegt eine Glutenunverträglichkeit vor, ihr Darm kann das Gluten nicht verarbeiten. Das Gluten verursacht bei den Betroffenen eine Überreaktion ihres Immunsystems. Ihr Körper bildet beim Kontakt mit Gluten Antikörper. Diese Antikörper zerstören Darmzotten im Dünndarm.

Menschen mit Zöliakie müssen deshalb lebenslang eine streng glutenfreie Diät einhalten. Weizennudeln, Spätzle und andere glutenhaltige Lebensmittel sind für sie tabu. Für Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit gibt es jedoch speziell hergestellte glutenfreie Lebensmittel, wie zum Beispiel glutenfreie Nudeln aus Mais, Buchweizen, Linsen, Reis oder Kichererbsen.