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Pasteurisierung: Wie wird Fruchtsaft haltbar gemacht?

Pasteurisierung ist ein Verfahren bei der Produktion von Lebensmitteln. Bereits 1864 entdeckte der Franzose Louis Pasteur diese Methode, um Lebensmittel länger haltbar zu machen. Louis Pasteur war Chemiker, Biologe, Mediziner und Bakteriologe. Er fand bei seinen Forschungen heraus, dass Mikroorganismen in Lebensmitteln für Gärung und Fäulnis verantwortlich waren. Also kam ihm die Idee, die nicht hitzebeständigen Bakterien durch Erhitzen unschädlich und so bestimmte Lebensmittel keimfrei zu machen. Das funktionierte. Seitdem nennt man das Erhitzen von Lebensmitteln zur Haltbarmachung „Pasteurisierung“ oder „Pasteurisation“.

Was ist Pasteurisierung?

Pasteurisierung ist ein Verfahren, das bis heute bei vielen Lebensmitteln angewendet wird – auch beim Saft. Während dieses Vorgangs wird der Saft schonend auf bis zu ca. 80° bis 90° Celsius erhitzt. Das bewirkt, dass alle unerwünschten Mikroorganismen und Bakterien abgetötet beziehungsweise inaktiviert werden. Gleichzeitig bleiben wertvolle Inhaltsstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente erhalten. Viele Produkte wie beispielsweise frische Milch sind nach der Pasteurisierung nicht völlig keimfrei. Sie müssen kühl gelagert werden und sind gekühlt ein paar Tage bis Wochen haltbar. Saure Produkte wie einige Fruchtsäfte, Gemüsesäfte oder Limonaden sind durch die Pasteurisierung so haltbar, dass sie nicht weiter gekühlt werden müssen. Regelmäßige und sehr gründliche Kontrollen sorgen bei der Produktion von Fruchtsäften für eine gleichbleibende Qualität.