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Die Orange: Eine echte Superfrucht

Orangen sind richtige Vitamin-C-Bomben. Schon ein Glas Orangensaft am Tag deckt unseren Vitamin-C-Bedarf. Doch in Orangen steckt noch viel mehr.

Neue Studien belegen, dass gerade Orangensaft einen wichtigen Beitrag zur ausgewogenen Ernährung leisten kann. Denn viele Menschen essen viel zu wenig Obst und Gemüse. Orangen haben einen hohen Gehalt an Vitamin C. Außerdem enthalten Orangen Flavonoide und Carotinoide. Ein weiteres Plus von Orangensaft: Der menschliche Körper kann die gesunden Nährstoffe von Orangen aus dem Fruchtsaft besser aufnehmen, als beim Verzehr der puren Frucht.

Woher hat die Orange ihren Namen?

Die Orange hieß zunächst Apfelsine. Vermutlich verdankt sie ihren Namen ihrer chinesischen Abstammung. „Sina“ ist das spätlateinische Wort für China. Also ist die Apfelsine der „Apfel aus China“. Der Name „Orange“ setzte sich ab 1753 durch. Pate bei der Namensgebung war das spanische Wort „naranja“ beziehungsweise das arabische Wort „narang“ für „bittere Orange“. Die Araber wiederum übernahmen das Wort vom persischen „nareng“ und dem aus dem Sanskrit stammenden Wort „naranga“. Der Name Orange leitet sich übrigens nicht aus der Farbe der Frucht ab – es war genau anders herum: Die Frucht war zuerst da und die Farbe wurde nach ihr benannt.

Wie wächst eine Orange?

Die Orange ist eine Kreuzung aus einer Mandarine und einer Pampelmuse. Orangen wachsen an einem immergrünen Baum, der bis zu zehn Meter hoch werden kann und bis zu 200 Kilogramm Früchte pro Jahr trägt.  Die weißen, zarten Blüten des Orangenbaumes duften süß. Sie blühen in Europa von Februar bis Juni. In dieser Zeit sehen Orangenblüten nicht nur schön aus, ihre Blütenpollen laden unzählige Bienen zum Bestäuben ein. Mehr zum Thema Bienen erfahren Sie hier:

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Wie ist eine Orange aufgebaut?

Eine durchschnittliche Orange wiegt mit Schale rund 200 Gramm. So ist eine Orange aufgebaut:

  • Die äußere, mit Wachs bedeckte Haut der Orange ist farblos.
  • Direkt darunter liegt eine orange gefärbte Gewebsschicht, in der die Drüsen für die ätherischen Öle sitzen, die der Orange ihren charakteristischen Duft verleihen. Beim Schälen ist der Duft ganz deutlich zu riechen.
  • Unter dieser Gewebsschicht liegt eine weiße Haut.
  • Erst darunter kommt das Fruchtfleisch, aufgeteilt in einzelne, durch dünne Häute voneinander getrennte Spalten. In den elf Spalten befinden sich unzählige, von feinen Häutchen eingepackte Saftpäckchen und die Kerne (= Samen) der Orange. In der Albedo, der dünnen weißen Schale zwischen den Fruchtspalten, sitzen besonders viele gesunde Inhaltsstoffe.

Wie gesund sind Orangen?

In 100 Gramm Fruchtfleisch einer Orange stecken zwischen 50 und 80 mg Vitamin C.
Vitamin C ist dafür bekannt, dass es das Immunsystem unterstützt und nicht nur in der kalten Jahreszeit Erkältungskrankheiten vorbeugen kann.
Grundschulkinder sollten laut Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE)  bis 85 mg Vitamin C zu sich nehmen.
Mit nur einem Glas Orangensaft pro Tag können Kinder und Erwachsene den Nährstoffbezugswert für die tägliche Zufuhr decken.

Weiteres Plus der Orangen: In ihnen stecken Kalium, Phosphor und Eisen. Diese Stoffe sollen die Produktion des Glückshormons Serotonin fördern. Orangen sind also nicht nur gesund, sondern sie können darüber hinaus gute Laune machen.
Orangen sind fruchtig und lecker. Pro 100 Gramm hat eine Apfelsine nur rund 47 Kalorien, 9 Gramm Kohlenhydrate und 9 Gramm Zucker. Naschen ist also absolut erwünscht. Im Vergleich zu anderen Obstsorten ist der Zuckeranteil in Orangen relativ niedrig.