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Getreidearten erkennen und unterrichten

Wie Sie die verschiedenen Getreidesorten erkennen und in der Grundschule unterrichten

Getreide und Getreideprodukte sind unsere wichtigsten Lebensmittel. So erkennen Sie die verschiedenen Getreidesorten – und unterrichten das Thema „Getreidearten“ in der Grundschule.

Vorteile von Getreide

Es gibt zahlreiche verschiedene Getreidearten. Getreide sind gesund, relativ preiswert und vielseitig verwendbar. In allen Ländern der Erde gehören Getreide und Getreideprodukte zu den wichtigsten Nahrungsmitteln und sind aus dem Speiseplan nicht wegzudenken. Kein Wunder, dass Getreide auch im Unterricht in der Grundschule ein Thema ist!

Getreide bietet dem Körper:

  • Kohlenhydrate
  • Mineralstoffe
  • Vitamine
  • Eiweiße

Getreide in der Grundschule unterrichten

Der Einstieg in eine Unterrichtseinheit zum Thema „Getreide und Getreidearten“ gelingt zum Beispiel mit einem gemeinsamen Frühstück in der Klasse. Ob Brot, Müsli oder Porridge – die verschiedenen Getreidearten unterrichten sich damit ganz mundgerecht. Bringen Sie zum Beispiel verschiedene Getreidesorten in Form von Körnern mit und ordnen Sie diese gemeinsam den Produkten zu.

In unserem kostenlosen Unterrichtsmaterial "Mit Frühstück und Snacks aktiv durch den Schulalltag" für die Grundschule gibt es jede Menge Arbeitsblätter zum Thema „Getreide und Getreidearten“. Schauen Sie doch gleich mal auf Arbeitsblatt 14. Dort finden Sie das Getreideexperten-Spiel – ein wunderbarer Abschluss für Ihre Unterrichtseinheit zum Thema „Getreide und Getreidearten“.

Sie möchten beim Thema „Frühstück“ im Unterricht über den Tellerrand hinaussehen? Unser kostenloses Unterrichtsmaterial "Frühstücksideen aus aller Welt" gibt Ihnen reichlich Material an die Hand.

Getreidesorten erkennen und unterscheiden

     

Hafer

Weizen

Roggen

     
Hafer können Sie auf dem Feld leicht von anderen Getreidearten unterscheiden: Denn Hafer besitzt glockenähnliche Rispen (= "Äste"). Er ist ein wertvolles Frühstücksgetreide mit vielen Vitaminen, Ballaststoffen und Spurenelementen. Man kann die Haferkerne zu Flocken verarbeiten und diese pur genießen, z. B. im Müsli, oder sie zu einem leckeren Porridge zubereiten. Hafer entdecken Die Weizenpflanze kann bis zu 1 Meter hoch werden. In jeder Ähre bilden sich zwischen 25 und 50 Weizenkörner. Das daraus gewonnene feine Weizenmehl wird vor allem zu Brot, Nudeln und Gebäck verarbeitet. In Deutschland wird hauptsächlich (90 Prozent) Weichweizen als ertragreicher Winterweizen angebaut. Er wird im Herbst ausgesät. Daneben gibt es auch den hochwertigen Hartweizen. Neben Weizen wird in Deutschland v. a. der unkomplizierte Roggen als Wintergetreide ausgesät. Die Pflanze wird bis zu 2 Meter hoch. Roggen ist eine Getreideart, die wenig Ansprüche an Boden und Klima stellt. Er wird daher hauptsächlich im Norden Europas angebaut. Roggenmehl wird vor allem für unsere typischen herzhaften Brotsorten verwendet.
     
     

Gerste

Mais

Dinkel

Gerste lässt sich gut an ihren langen Grannen erkennen. Sie wird schon seit über 6.000 Jahren angebaut und gehört zu den ältesten Getreidearten. Gerste stellt geringe Ansprüche an Klima und Boden. Beim Bierbrauen wird Gerste zu Malz verarbeitet, einem wichtigen Bestandteil von Bier. Die Gerstenkörner enthalten viele Ballaststoffe und Mineralstoffe. Mais kann bis zu 3 Meter hoch werden. Am besten erkennen Sie diese Getreideart an den Kolben. Jeder Maiskolben enthält ca. 300 Körner. Die Maispflanze wird weltweit angebaut. Ursprünglich stammt sie aus Südamerika. Mais ist in vielen Ländern Grundnahrungsmittel. Kinder kennen Mais als Frühstückscerealien – die Cornflakes. Dinkel erkennen Sie am "Spelz", einer festen Hülle um die Körner. Zum Zubereiten wird sie entfernt. Dinkel ist mit Weizen verwandt. Vor ca. 3.000 Jahren war diese Getreideart besonders verbreitet. Später wurde er vom Weizen verdrängt. Heute liegt er wieder stark im Trend, v. a. im Ökolandbau. Dinkel wird vor allem zum Backen verwendet und zu Grünkern weiterverarbeitet.


Wie der Hafer vom Feld ins Müsli kommt, sehen Sie hier Zum Haferfilm Viele leckere Rezepte mit Hafer finden Sie im großen Rezepte-Pool Zum Rezepte Pool

Warum Vollkorn gesünder ist

Bei der Verarbeitung des Getreidekorns vieler Getreidearten werden die nährstoffreichen Randschichten entfernt. Dadurch gehen wichtige Vitamine, Mineralstoffe, Eiweiße und Ballaststoffe verloren. Bei Vollkornmehl und anderen Vollkornprodukten werden die Randschichten nicht entfernt. So bleiben die wertvollen Inhaltsstoffe erhalten.

Hafer als wertvolle Getreideart im Unterricht:

Förderer dieses Inhalts ist Peter Kölln GmbH & Co. KGaA.