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Quark

Quark entsteht als Vorstufe bei der Käseherstellung. Er ist eigentlich eine Art Frischkäse wie beispielsweise Ricotta. Im Süddeutschen Raum und in Österreich wird er auch Topfen genannt. Der weißlich-cremige Speisequark wird meist mit Früchten gesüßt als Dessert oder herzhaft mit Kräutern gegessen und auch zum Kochen und Backen verwendet. Topfenstrudel oder Kartoffeln mit Kräuterquark ist für viele ein Genuss.

Verarbeitung

Ansauern und Eindicken

Grundlage für die Quarkherstellung ist Magermilch, also Milch mit einem Fettgehalt von unter 0,5 Prozent. Die Magermilch wird mit dem Enzym Lab versetzt und mit einer speziellen Kultur angereichert. Die Milch wird dadurch sauer und dickt ein. Im Unterschied zu Joghurt reift der Quark mit einer Temperatur von 25 bis 28 Grad Celsius und bis zu 16 Stunden.

Abtrennung von Molke

Von der sauren und "dickgelegten" Milch tropft nun die flüssige Molke ab oder sie wird mit einer Zentrifuge abgezogen. Übrig bleibt eine Trockenmasse mit hohem Proteingehalt. Die feste Trockenmasse wird anschließend cremig gerührt.

Zugabe von Sahne und Frucht

Je nach Produktwunsch wird dem Quark anschließend frische Sahne zugegeben, wodurch der Fettgehalt eingestellt wird (Halbfett-Quark beispielsweise). Danach kann dem Quark Frucht zugegeben werden, er wird abgefüllt und gekühlt.

Qulitätscheck Quark Herstellung

Qualitätscheck

Nach der mikrobiologischen Untersuchung, die sicherstellt, dass die Produkte qualitativ einwandfrei sind, geht es zur Geschmacksprobe. Ein geschultes Team überprüft eine Stichprobe von Anfang, Mitte und Ende der Produktionsreihe auf Geschmack und Konsistenz. Erst nachdem sie alle Tests bestanden haben, dürfen die Produkte die Molkerei verlassen.