Ernährung lehren und lernen
  

Mandeln

Mandelbäume werden schon seit mehr als 4.000 Jahren kultiviert und kommen vor allem im Mittelmeerraum vor. Die Frühblüher sind wegen ihrer rosafarbenen Blütenpracht beliebt und wachsen bis zu 6 Meter hoch. Die Mandelkerne haben einen hohen Gehalt an Proteinen, Zucker, Fett, Vitaminen und Kalium. Es gibt süße Mandeln und Bittermandeln, wobei Letztere nicht zum Verzehr geeignet sind. Mandeln werden als Snack, in Backwaren, Marzipan, Öl und auch in der Kosmetik verwendet.

Vom Mandelbaum auf den Tisch

Anbau und Ernte

Die Mandelernte findet von ca. Mitte August bis Ende Oktober statt. Der Erntezeitpunkt hängt von vielen Faktoren ab, z. B. von der Mandelsorte, vom Wetter, der Region und der Anzahl der Mandeln am Baum. Wichtig ist aber immer: Sobald die Mandeln reif sind, muss die Ernte kurzfristig erfolgen.
Für eine gute Ernte wird der Boden der Plantage eben gemacht und Fremdkörper (z. B. Steine, Äste) werden entfernt. Anschließend schüttelt eine Maschine die Bäume, sodass die Mandeln auf den gesäuberten Boden fallen.

Trocknen

Nach der Ernte trocknen die Mandeln einige Tage (ca. 8-10 Tage) auf dem Boden. Danach werden die Mandeln in der Regel maschinell eingesammelt und zum Verarbeitungsbetrieb gebracht.

Schälen und Sortieren

Nach der Ankunft im Verarbeitungsbetrieb werden Hülle und Schale der Mandeln mithilfe von Walzen entfernt. Dabei werden auch Fremdteile, wie etwa Steine und Blätter, aussortiert. Im nächsten Schritt werden die Mandeln nach Größe und Qualität sortiert. Bei blanchierten Mandeln (ohne braune Haut) erfolgt das Blanchieren mit heißem Wasser. Durch das schnelle Erwärmen löst sich die äußere, braune Hülle/Haut der Mandeln.