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Glossar

Wir alle wissen, wie wichtig eine ausgewogene Ernährung für unsere Gesundheit ist. Aber was bedeutet eigentlich der Begriff „Brennwert“ genau und was verbirgt sich hinter „sekundären Pflanzenstoffen“? In unserem Glossar rund um das Thema Ernährung finden Sie wichtige Begriffe kurz und verständlich von Experten erklärt.

A - B - C - D - E - F - G - H - I - J - K - L - M - N - O - P - Q - R - S - T - U - V - W- X - Y - Z

 

 

A

al dente

Nudeln werden so lange gekocht, bis sie nicht weich, sondern noch kernig im Biss sind (bissfest).

 

B

Ballaststoffe

sind unverdauliche Bestandteile von pflanzlichen Lebensmitteln. Sie kommen hauptsächlich in den Schalen von Obst, Gemüse und Vollkornprodukten vor. Ballaststoffe tragen zur Sättigung bei und verbessern die Darmtätigkeit.

Bio(logisch), auch öko(logisch)

Alle Lebensmittel, die mit diesen Wortteilen werben, müssen aus kontrolliert ökologischer Produktion stammen (EG-Öko-Verordnung), zu mindestens 95 Prozent bei verarbeiteten Produkten.

Brennwert

Er besagt, wie viel Energie (kcal, kJ) in einem Lebensmittel enthalten ist. Diese Energie wird vom Körper für alle Formen der Aktivität genutzt oder in Form von Körperfett eingespeichert.

 

E

Enzyme

sind Eiweiße und wirken als biochemischer Katalysator. Sie beschleunigen chemische Stoffwechselvorgänge, z. B. bei der Energiegewinnung oder der Verdauung.

 

G

Glucose/Glukose

auch Traubenzucker genannt, ist ein Einfachzucker, der v. a. i süßen Lebensmitteln vorkommt. Glucose kann auch zu Vielfachzuckern aufgebaut werden.

 

L

Laktoseintoleranz

Menschen mit Laktoseintoleranz vertragen nur einen geringen Milchzuckergehalt. Das Enzym Laktase in der Dünndarmschleimhaut ist bei ihnen zu wenig aktiv. Symptome sind Blähungen, Bauchschmerzen und Durchfall.

Low-Carb-Ernährung

ist eine alternative Kostform, bei der der Kohlenhydratanteil mengenmäßig deutlich unter den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) liegt.

 

M

Makronährstoffe

Hierzu zählen die Energie liefernden Nährstoffgruppen der Kohlenhydrate, Fette und Eiweiße.

Mikronährstoffe

Hierzu zählen die nicht Energie liefernden Nährstoffe Vitamine und Mineralstoffe.

 

N

Nährwertkennzeichnung

In der Nährwertkennzeichnung müssen Angaben über den Gehalt an Energie (Brennwert), Eiweiß, Fett, davon gesättigte Fettsäuren, Kohlenhydrate, davon Zucker und Salz in Bezug auf 100 g bzw. 100 ml eines Lebensmittels stehen. Häufig wird zusätzlich eine Angabe zu den Ballaststoffen gemacht.

 

O

Omega-3-Fettsäuren

Dies sind mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die sich positiv auf das Herz-Kreislauf-System auswirken können. Omega-3-Fettsäuren kommen v. a. in fettreichem Seefisch vor.

 

P

pH-Wert

Er beschreibt, ob eine wässrige Lösung, z. B. Blut, sauer oder basisch ist. Der pH-Wert wird auf einer Skala von 0-14 angegeben. 0-7 ist der saure Bereich, 7 ist neutral, 7-14 der basische Bereich.

 

S

Sekundäre Pflanzenstoffe

Sie sind vor allem in Obst und Gemüse enthalten und bilden das natürliche Abwehrsystem einer Pflanze. Beim Verzehr von Obst und Gemüse nimmt diese positiven Wirkstoffe auf. Sie wirken u. a. entzündungshemmend und unterstützen das menschliche Abwehrsystem.

Schlagrahm

Sahne wird auch Schlagrahm oder süßer Rahm genannt und ist ein Milchprodukt. Sie besteht zu mindestens 30 % aus Fett.

 

V

Vegetarismus

ist eine Ernährungsform, bei der überwiegend bis ausschließlich pflanzliche Lebensmittel gegessen werden. Dabei unterschiedet die Ausprägungsform, welche tierischen Lebensmittel erlaubt sind.

Veganer

verzichten auf den Genuss aller tierischen Lebensmittel, also auch Eier, Milch, Milchprodukte und Honig.

Vollkornmehl

Wird das ganze Korn mit allen seinen Bestandteilen vermahlen, entsteht Vollkornmehl mit einem hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralstoffen und Ballaststoffen. Es hat keine Typenzahl.

 

Z

Zöliakie

Viele Menschen leiden an der chronischen Dünndarmerkrankung Zöliakie. Das ist eine Unverträglichkeit gegen Klebereiweiß (Gluten), das in vielen Getreidesorten wie Weizen, Gerste, Hafer und Roggen enthalten ist.

Zucker

Zucker zählt zu den Kohlehydraten und liefert rasch Energie. In der Zutatenliste auf Verpackungen kann Zucker Glukosesirup, Glukose, Maltose, Dextrose, Traubenzucker, Invertzucker, Maltodextrin oder Malzextrakt heißen.

A - B - C - D - E - F - G - H - I - J - K - L - M - N - O - P - Q - R - S - T - U - V - W- X - Y - Z

 

 

Wer weiß denn so was?

Alle Informationen für den Glossar wurden aus Werken des Verlages Handwerk und Technik entnommen. Der Spezialist für Schulmedien hat viele Unterrichtsmaterialien zum Thema Ernährungslehre entwickelt. Stöbern Sie selbst! www.handwerk-technik.de