Nachhaltigkeit in der Fruchtsaftproduktion

Viele Verbraucher legen Wert auf nachhaltig hergestellte Lebensmittel. Nachhaltige Lebensmittel werden im Einklang mit Natur und Mensch hergestellt. Darauf haben auch die Safthersteller reagiert. Immer mehr hochwertige Fruchtsaftproduzenten achten bei der Herstellung ihrer Fruchtsäfte auf regionale Produktion, faire Arbeitsbedingungen, naturreine Rohstoffe und nachhaltige Verpackungen. Das Ergebnis sind naturbelassene Säfte, die sich sehen und schmecken lassen können.

Nachhaltigkeit Ernährung: hochwertige Rohstoffe für nachhaltige Lebensmittel

Äpfel, Orangen, Trauben, Ananas auf Holztisch

Nachhaltig produzierte Säfte werden in der Regel aus qualitativ hochwertigeren Rohstoffen hergestellt als herkömmliche Ware. Nachhaltige Saftproduktion setzt deshalb einen verantwortungsvollen Umgang mit den natürlichen Ressourcen voraus. Denn nur auf gesunden Böden und in sauberer Luft gedeihen die naturreinen Rohstoffe, die die Safthersteller für ihre naturbelassenen Säfte benötigen.

Nachhaltigkeit Lebensmittel: Nachhaltiger (Bio-)Anbau in der Region ist sozial und schützt die Umwelt

Experimente mit Lebensmitteln

Ob von der Streuobstwiese oder der Obstplantage: Ein großer Teil der Früchte, die zu Fruchtsäften verarbeitet werden, stammt in Deutschland von Obstbauern aus der Region. Damit leisten die Fruchtsafthersteller einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt und zur Stärkung des regionalen Obst- und Gemüseanbaus. Die Früchte werden überwiegend von mittelständischen Unternehmen und Familienbetrieben aus der Region verarbeitet. Das sichert Arbeitsplätze und schützt dank kürzerer Lieferketten die Umwelt.

Nachhaltige Verarbeitung setzt ein gutes Umweltmanagement voraus

Eine nachhaltige Verarbeitung der Rohstoffe schützt die Umwelt und das Klima. Dazu zählt neben der Förderung sauberer Energie auch die kontinuierliche Verbesserung der Produktions- und Logistikprozesse, um die damit verbundenen CO2-Emissionen und Abfälle zu verringern.

Nachhaltige Kreislaufwirtschaft reduziert Abfälle

Die Produktion von Apfelsaft ist ein Musterbeispiel für eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft. Die angelieferten Äpfel aus der Region werden zu 100 Prozent verarbeitet. Rund 75 Prozent der Äpfel werden zu Apfelsaft. Die restlichen 25 Prozent – also Schale, Kerne und Fruchtfleischreste – werden ebenfalls weiterverwertet. Um möglichst viele Inhaltsstoffe zu erhalten, setzen Forscher auf eine emissionsarme, schonende und rein mechanische Verarbeitung des Tresters. Mehrere Weiterverarbeitungsstrategien werden derzeit in Machbarkeitsstudien geprüft.

Beispiele für die Verwendung von Trester

Äpfel, Orangen, Trauben, Ananas auf Holztisch
  1. Ohne weitere Verarbeitung kann Trester direkt als ballaststoffreiche Lebensmittelzutat in Müslis oder Fruchtriegeln verwendet werden.
  2. Fein vermahlen findet Trester als natürlicher Farbstoff in Produkten wie Joghurts, Saucen oder Pürees Verwendung.
  3. Ein Teil des Apfeltresters wird an Tiere verfüttert.
  4. Das Apfelpektin im Trester ist ein hervorragender pflanzlicher Gelatine-Ersatz.
  5. Trester wird außerdem zur Energiegewinnung in Biogasanlagen und als Brennstoff in Form von Trester-Pellets genutzt.
  6. Darüber hinaus wird der übrig gebliebenen Trester in der Arznei- und Kosmetikindustrie weiterverarbeitet.
  7. Die im Trester befindlichen Kerne punkten mit einem hohen Gehalt an Öl, das reich an ungesättigten und mehrfach ungesättigten Fettsäuren ist. Daher soll Trester zukünftig auch als Rohstoff zur Gewinnung hochwertiger Öle genutzt werden.

Auch Kern- und Beerenobst durchläuft in der Regel diesen Kreislauf.

Umweltfreundlicher Vertrieb und Verpackungen

Äpfel, Orangen, Trauben, Ananas auf Holztisch

Auch im Vertrieb von Fruchtsaft sind nachhaltige Aspekte zu berücksichtigen. So sind kurze Transportwege deutlich umweltfreundlicher als lange. Ökologisch vorteilhafte Glasflaschen (sowohl Einweg als auch Mehrweg) gelten als nachhaltiger als PET-Flaschen. Nachhaltige Safthersteller verwenden zudem Kartonagen und Etiketten aus FSC-zertifizierten Wäldern oder Recycling-Material. Die Etiketten werden aus lebensmittelunbedenklichen Materialien (Farbe, Lack, Folie) hergestellt. Vegane Etikettenkleber gehören zu einer umweltfreundlichen Verpackung ebenfalls dazu.

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Haus Rabenhorst O. Lauffs GmbH & Co. KG